Die Speicherung und der Transport von Wasserstoff waren schon immer Engpässe, die die Entwicklung der Wasserstoffenergiebranche behinderten. Die herkömmliche Hochdruckspeicherung von gasförmigem Wasserstoff erfordert teure Kohlefasertanks und Hochdruckkompressionsgeräte, während die Flüssigwasserstoffspeicherung mit einem extrem hohen Energieverbrauch und Verdampfungsverlusten konfrontiert ist. Die auf Magnesium basierende Festkörper-Wasserstoffspeichertechnologie nutzt die reversible chemische Reaktion zwischen Magnesium und Wasserstoff, um eine sichere Speicherung von Wasserstoff mit hoher Dichte zu erreichen, die sich durch inhärente Sicherheit, hohe Wasserstoffspeicherdichte und integrierte Reinigung auszeichnet.
Nach Angaben des Projektleiters arbeitet das Demonstrationsgerät stabil mit einer guten Wasserstoffabsorptions-/Desorptionszyklusleistung und hat derzeit eine Betriebszeit von über 1000 Stunden. Berechnungen zeigen, dass der Einsatz der Magnesium-basierten Festkörper-Wasserstoffspeichertechnologie die Gesamtkosten für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff um etwa 30 % senken kann. Als nächstes wird das Forschungsteam die Wasserstoffspeicherleistung und die Zykluslebensdauer von Magnesiumlegierungsmaterialien weiter optimieren und die groß angelegte Anwendung dieser Technologie in Szenarien wie Wasserstofftankstellen, verteilter Energie und Wasserstoffstromerzeugung fördern.
