Bei der Verarbeitung von Magnesiumlegierungen fallen große Mengen an Schrott wie Spänen und Reststücken an. Herkömmliche Recyclingmethoden sind ineffizient, energieintensiv und anfällig für Qualitätsverluste. Das Forschungsteam hat auf innovative Weise einen Prozessweg „Niedertemperaturschmelzen + Gradientenreinigung“ eingeführt, der Verunreinigungen effektiv entfernt und gleichzeitig die ursprünglichen Eigenschaften der Magnesiumlegierung bewahrt. Tests zeigen, dass die recycelte Magnesiumlegierung mechanische Eigenschaften aufweist, die mit Primärmagnesium vergleichbar sind, und dass sie in großem Umfang bei der Herstellung von Strukturkomponenten für die Automobil-, 3C- und andere Bereiche eingesetzt werden kann.
Schätzungen zufolge kann der Einsatz dieser Technologie die Kohlendioxidemissionen um etwa 20 Tonnen reduzieren und etwa 80 % des Energieverbrauchs pro Tonne recyceltem Magnesiumlegierungsschrott einsparen. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Dual-Carbon“-Ziele bringt das grüne Recycling von Magnesiumlegierungen nicht nur erhebliche wirtschaftliche Vorteile mit sich, sondern ist auch eine Schlüsselmaßnahme zur Verbesserung der nachhaltigen Entwicklungskapazität der Branche.
Das Forschungsteam gab an, dass es im nächsten Schritt die integrierte Anwendung dieser Technologie mit bestehenden Produktionslinien für die Verarbeitung von Magnesiumlegierungen fördern und so eine geschlossene Industriekette „Rohstoffe – Verarbeitung – Recycling – Wiedergeburt“ etablieren werde. Gleichzeitig wird das Team Forschung zur Lebenszyklusbewertung von Magnesiumlegierungen durchführen und wissenschaftliche Daten zur Unterstützung der umweltfreundlichen Eigenschaften von Magnesiumlegierungen liefern.
